Botanischer Sondergarten Wandsbek
Der Botanischer Sondergarten in Wandsbek
am Lauf der Wandse inmitten dicht bewohntem Gebiet, gehörte für mich
bisher zu den unbekannten botanischen Gärten. Er wurde auf Anregung des
Wandsbeker Lehrervereins in den Jahren 1926/27 in einer stillgelegten Hartsteingrube
angelegt. Zweck war es auf 1,5 Hektar Blumen und Stauden zu ziehen,
die für den Unterricht in Hamburger Schulen verwendet wurden. Ebenso wurde
Unterricht vor Ort erteilt. Prägend für die Anlage war die stark geometrische
Unterteilung mit vielen Längs- und Querwegen. In den einzelnen Beeten wurden
dann die Pflanzen nach einen System in Abteilungen nach Nutz, -Gift und Heilpflanzen
gezogen. Heutzutage ist der Park in seiner Grundstruktur erhalten geblieben.
In Richtung Walddörfer Straße gibt es ein kleines Gewächshaus,
dessen Inhalt mir allerdings verborgen blieb. Bemerkenswert ist eine kleine
Gruppe von Kamelien, sowie der Versuch, die Härte eines Oleanders im Freiland
zu testen. Der Park liegt unmittelbar anschließend an den Wandsbeker
Eichtalpark. Dieser zeichnet sich jedoch eher durch seine monotonen Rasenflächen
aus. Bemerkenswert sind nur einige größer Eichen, kleinere Sumpfzypressen
und die gelungene Renaturierung des Wandselaufes.
Nachfolgend noch ein kleiner Plan des Parks

Die Informationen wurden zum Teil folgendem Buch entnommen:
Hamburg Grün von Martina Nath-Esser/L & H Verlag/ISBN-No.3-928119-39-7