Jardin de las Hesperides - Valencia

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Mit klaren, gradlinigen Strukturen wird
der Besucher an die in Kübeln und im Freiland ausgepflanzten Citrus herangeführt.
Skulpturen stellen Herkules und die Hesperiden dar, ein kleine in Mamor verlegter
Flußlauf teilt das Areal. Weitere Struktur erhält der Park durch
Pflanzungen von Zypressenhecken, Palmen, Ginkos und einigen Koniferen.
Eingefaßt werden die „Beete"
durch Chinotto Hecken, der gesamte Randbereich durch Zitronenhecken.
Besondere Aufmerksamkeit erregten für
mich als Citrusfreund einige etwas exotischeren Sorten wie u.a. panaschierte
Mittelmeermandarine („deliciosa veriegata), gehörnte Pomeranzen, diverse
c. medica varianten (etrog, var.sarcodactylus, Bajoura), Kumquats
sowie sogar eine sehr schöne Thomasville Citrangequat (eher etwas für
frostigere Lagen als Valencia).
Da mein Besuch im Hochsommer stattfand, war die Fruchtentwicklung leider noch
nicht soweit, um vielleicht die eine oder andere interessante Frucht zu probieren.
Etwas störend erwiesen sich die teilweise
nicht ganz korrekten Beschriftungen allerdings nur in Einzelfällen.
Fazit: Für den Zitrusfreund ist dieser Park meiner Ansicht nach absolut Wert eines Besuches. Gestaltung, Citrussammlung und Lage des Parks sind beeindruckend in ihren Details.Es bleibt zu hoffen das Die Stadtverwaltung auch zukünftig in diesen Park investiert, da er sich wohltuend von den sonstigen versiegelten Einerlei der spanischen Parks und Zona verde abhebt. Vorteilhaft ist auch die unmittelbare Nähe zum Botanischen Garten, so daß sich ein Besuch gut kombinieren läßt.
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